Die Abteikirche Cluny, steingewordenes Zeugnis der damaligen Gesellschaftsordnung und Hšhepunkt romanischer Baukunst, gibt es nicht mehr. Das 1088-1130 erbaute Gotteshaus, grš§te Kirche des Abendlandes bis zum Bau des Petersdomes in Rom, wurde im Zuge der franzšsischen Revolution zum Abbruch freigegeben. Von dem einstigen Monumentalbau sind nur noch wenige Reste erhalten und lassen die einstige Pracht und Grš§e nur erahnen. Die moderne Computersimulation macht es mšglich, das "glühende Herz des Abendlandes" 200 Jahre nach seiner Zerstšrung wieder sichtbar zu machen. Durch eine dreidimensionale Computer-Rekonstruktion lŠ§t der Verf. Cluny wiedererstehen. Die Simulation ergibt faszinierende Bilder, die zeigen, wie die Klosterkirche ausgesehen haben kšnnte. Zum besseren VerstŠndnis der Technik enthŠlt das Buch einige Kapitel zum Thema Computersimulation. Ein Fotoessay zeigt die Einbettung Clunys in die wunderschšne Landschaft des Burgunds.